Gruselige und mysteriöse Erlebnisse

 

 

 

 

 

Es gibt einige Dinge zwischen Himmel und Erde, die man nicht rational erklären kann. Einige davon erleben wir in Träumen, die auf mysteriöse Weise Wirklichkeit werden. Hier berichte ich über Träume von mir und meinem Vater, die auf unerklärliche Art und Weise wahr geworden sind.

                       

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zunächst aber ein Ereignis, das mir in der 2. Klasse in den Winterferien zustieß: Mir war morgens schlecht und ich war genauso schlecht auf den Beinen, weil es in der Leistengegend beim Gehen immer weh tat. Meine Eltern merkten erst gegen 10, dass es trotz Langschlafen während der Ferien Zeit wurde, aufzustehen.

Sie maßen Fieber, ich hatte nur 37,5°. "Kein Grund zur Sorge", meinte mein Vater, "das ist nur eine Grippe." Meine Mutter machte sich aber Sorgen, weil es mir einfach nicht besser ging, und als mein Vater mich zum Übergeben ins Badezimmer tragen musste, rief sie den Kinderarzt an.

Der sah mir nur in die Augen und meinte: "Über einem geplatzten Blinddarm darf die Sonne nicht wieder aufgehen." Ich wusste nicht, was das hieß und dachte, das ist ja viel Aufhebens, mit Blaulicht wegen Übelkeit ins Krankenhaus zu kommen.

Dort wurde ich abgetastet, dann fuhren sie mich in den OP, ich kriegte ne Maske auf und sollte von 10 rückwärts zählen, tief einatmen diesen ekligen Lakritz-Zimtgeruch, und wachte mitten in der Nacht mit Schmerzen im Arm und ner riesengroßen Narbe in der Leistengegend auf. 2 Wochen war ich im Krankenhaus, und meine Mutter ist der Meinung, eine Hexe zu sein, oder Gott habe ihr das eingeflüstert.

Ich bin bis heute der Ansicht, das war wohl eher der Teufel. Klar habe ich das Leben vieler Menschen bereichert, und meine damit nicht die Computertätigkeit oder Gedichteschreiberei. Aber schon mit 8 Jahren ging das bei mir los mit der Todessehnsucht, Interesse für Okkultes, Aberglaube usw. und Depressionen hatte ich erstmals in der Zeit, als die Klassenkameraden anfingen, mich zu mobben, das war auch so mit 7 1/2 Jahren und hatte seinen Höhepunkt in der Konfirmandenzeit. 

 

 

 

Bisher waren es noch keine Träume, in denen sich mir ein Engel offenbarte und mir die Zukunft zeigte. Aber später passierte es mir, dass ich von meiner Kündigung träumte als eine Art Warnschuss vor den Bug wegen meiner vielen Fehlzeiten. Ich hätte das lieber beherzigen sollen, denn es kam fast genau so, wie ich es träumte.

  Über die Ereignisse, die ich später voraus träumte, berichte ich gleich.

      

 

Es gibt sicher Engel, die mit den Menschen sprechen, oder die man dann zu hören glaubt, wenn man sie dringend braucht. Zum Beispiel hat mir oft eine Stimme im Kopf Antworten auf Fragen eingeflüstert, die ich gar nicht wusste, und einfach nur das nachbrabbelte, was ich mir grad als Letztes dachte.

Mit 25 war ich in einer ähnlichen Situation. Ich hatte gelernt, mit meinen Depressionen zu leben und zu arbeiten. Nun hatte sich im Kreuzbein eine Geschwulst entzündet, die rausoperiert werden sollte. Ich wollte aber nicht operiert werden, aus Angst dann meinen Arbeitsplatz zu verlieren und mit dem Gedanken an den Freitod wenn ich die Wohnung nicht bezahlen könnte.

Die Arbeit verlor ich natürlich, mir wurde erst Diebstahl untergeschoben, dann kam raus dass ich unschuldig war und man erfand andere Gründe, ich sei "nicht souverän genug" usw. Meine Mutter ging zum Arzt und machte Rambazamba, ob sie denn wollten, dass ich sterbe, die Arzthelferin sagte wahrheitsgemäß: "Aber sie will sich doch nicht operieren lassen! Wir können nichts gegen den Willen des Patienten tun!" Dass das Depressionen seien und dass der Arzt die Pflicht habe, dem Patienten zu helfen, also wurde der Krankenwagen gerufen und ich, wieder mal am selben Tag, wenige Stunden später, operiert.

Ein Riesengeschwür von der Größe eines Fußballs haben sie mir raus geschnitten, ich weiß nicht ob Eierstöcke oder Teile des Darms dabei waren, aber man konnte angeblich den Knochen sehen. Wieder einmal wurde mein Leben gerettet - ohne mein Einverständnis. Ich habe einfach nur nachgegeben, weil ich meinen Frieden haben wollte und keine Lust hatte auf nen Krankenhauspsychologen.

 

 

Der Traum vom Schäferhund

 

 

Als ich ungefähr 12 war, hat mein Vater einen Traum gehabt. Er wachte schweißgebadet auf und sagte zu meiner Mutter: "Ich hab eben geträumt, es klingelt, ich geh vor die Tür und mich springt ein Schäferhund an."

 

Wir waren gerade beim Frühstück, als es klingelte. Mein Vater macht die Tür auf - und wird von einem Schäferhund angesprungen! Wahrscheinlich der Hund von einem Nachbarn. Er hat nicht gebissen, nur gebellt. Aber die Vorgeschichte ist ziemlich gruselig... Kurz vorher hat er es geträumt!

 

Der Traum vom Erwischt-Werden

 

Mit 14 war ich alles andere als ein normaler Teenager. Obwohl, ich glaube es haben mehr Leute geklaut als ich denke. Jedenfalls klaute ich leider  auch, als ich bei meiner Tante zu Besuch war. Sie war sehr enttäuscht schon vor dem besagten Vorfall, denn eine Kollegin hatte mich beim Klauen beobachtet, nur weil meine Tante auch dort arbeitete, hatte ich Glück im Unglück und musste nicht zum Kaufhausdetektiv.

 

 

Vor dem Abreisetag hatte ich längst das riesige Seifenlager neben dem Gästezimmer entdeckt und natürlich gleich 2 Schächtelchen eingepackt. Aber ich hatte Angst, die Tante würde es im Koffer finden, so hatte ich sie unter einer Schublade versteckt.

 

 

Am Abend vorher dachte ich, die Gefahr sei gebannt, und tat die Seifen wieder in meinen Koffer. In der Nacht träumte ich allerdings davon, dass sie im Koffer etwas einpacken wollte und zufällig die Seife entdeckt. Da hätte ich auf meine Angst hören sollen und die Seife wieder ins Versteck packen. Tat ich aber nicht, denn ich glaubte nicht an mein Unterbewusstsein, hatte auch sonst kein Selbstvertrauen und so passierte genau das, was ich geträumt hatte: Sie wollte mir ein Päckchen Seife (von der billigen Palmolive, nicht aus dem teuren CD-Lager) einpacken und sah die CD-Seifenpäckchen. Es war tierisch peinlich und demütigend, ich hätte auf meinen Traum hören sollen.

 

Später habe ich auf lustige Art und Weise den Regierungswechsel voraus geträumt. Die Geschichte folgt in den nächsten Tagen.

 

 

 

In meinem Traumtagebuch stand im Jahr 1998: Meine Eltern saßen beim Frühstück, ich kam dazu und sie fragten mich (es war vor der Wahl): "Wen wählst denn du?" In diesem Moment sprang jemand von unten (im Traum kann jemand 10 Meter hoch springen) gegen das Fenster, das offen stand, und rief: "Angel!" Ich glaubte er sprach vom Angeln. Dann rutschte er etwas am Fensterrahmen ab und schrie: "Aaaah...", als ich zum Fenster ging, sah ich ihn mit dem Skateboard unten über die Hecke sausen.

Der Traum war nicht nur lustig, er war aufschlussreich was die politische Zukunft betrifft. Es hat zwar Jahre gedauert, bis die Regierung abgewählt wurde, aber das Wort, das in diesem Traum steckt, ist doch eindeutig! Oder?

Jedenfalls muss ich heute noch lachen, mit welchem Humor unser Unterbewusstsein zum Hellseher wird!

Denn ich sag ja immer: Hellsehen ist besser als schwarz sehen!

Hihi.